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  • Informationen zum Belagswerk in der Dezember-Ausgabe 2011 der
    Klick hier>>> http://www.koeniz.ch/documents/innerorts_dezember_2011.pdf (Seite 3)
     
  • Das Belagswerk ist im 2009 saniert worden und die offizielle Bauabnahme konnte im Dezember 2009 vorgenommen werden. Die Baubewilligung enthielt verschiedene Umweltschutzauflagen. Nach Abschluss der Messungen und Untersuchungen luden die Firma Weibel AG und die Gemeinde Köniz am 2. November 2010 zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein, um über die Resultate informieren.

  • Am mässig besuchten Anlass wurden den Anwesenden Resultate präsentiert, die fast ein wenig zu positiv erschienen. Die vorgestellten Grenzwerte werden durchwegs mehr als gefordert eingehalten. Dabei wurden da und dort einzelne "Ausreisser", welche die teilweise allzu schönen Ergebnisse vielleicht getrübt hätten, für die Ermittlung der Durchschnittswerte nicht berücksichtigt.

  • Die Präsentation der Gemeinde Köniz kann bei http://www.koeniz.ch/xml_1/internet/de/file/xmlsafe/news/page/detail2449.cfm
    eingesehen werden. Sie finden dort auch Adressen von Ansprechpartnern und Kontaktstellen für allfällige Rückfragen und Kommentare.

Die berichtete am 3. November über die Orientierung:

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Laermkontrollen-waren-angekuendigt/story/25662387

 
... und am 4. November meldet

http://www.derbund.ch/bern/Neues-Belagswerk-in-Oberwangen--Weniger-Laerm-weniger-Gestank-/story/25638418


... in der November-Ausgabe meldet schliesslich auch die :
                                                                                     Alle Umweltauflagen werden eingehalten
(Klick hier für ganzen Text)

  

  • Am 26. November wurde das neue Belagswerk offiziell eingeweiht.

  • Die Berner Zeitung berichtete am 27. Nov. 2009 mit dieser Reportage:

 

 

 

Text von nebenan vergrössert

 

TAG DER OFFENEN TÜR im Belagswerk Hans Weibel AG

 

 

  • Die Berner Zeitung vom 26. Oktober berichtete mit dieser Reportage:

  • «Hoffentlich ist das ein Neuanfang»

    Von Tobias Veitinger.

25 Jahre litt Marlies Schörlin aus Oberwangen unter dem Lärm, Gestank und Dreck des nahen Belagswerkes.
Nun, am Samstag, erhielt sie die Gelegenheit, die komplett sanierte Anlage zum ersten Mal zu besichtigen.

 

 

 

 

 

 

 

Weit über 100 Interessierte drängten sich am Samstag auf den engen Treppen des Belagswerkes Oberwangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Beat Mathys

 

Marlies Schörlin auf dem Turm der Anlage.

 

Am linken Bildrand, gleich über dem Geländer, ist ihr Haus zu erkennen.

 

Bild: Beat Mathys
 

Samstagmorgen in Oberwangen. Dicht hängt der Nebel über dem Wangental, hüllt alles in Grau, dämpft den Lärm der nahen Autobahn noch mehr als die Lärmschutzwände – ansonsten Ruhe. «Ja klar, heute läuft das Werk nicht», sagt Marlies Schörlin. Sie steht in ihrer Küche an der Wangenhubelstrasse und serviert Kaffee. Seit 25 Jahren wohnt sie hier mit ihrer Familie. Genau so lange litt sie auch unter dem «Werk», dem Belagswerk der Weibel AG, das kaum 150 Meter oberhalb ihres Hauses steht. «Lärm, Gestank, öliger Dreck und Feinstaub», so beschreibt sie die Belastungen durch die Strassenbelagsproduktion.

Weniger Lärm und Dreck

Heute donnern keine Lastwagen mehr an ihrem Haus vorbei, die Luft riecht nach Nebel und feuchtem Laub, der Ölfilm auf dem Gartenteich hinter dem Haus ist verschwunden. Dies nicht nur, weil das Werk im Moment nicht produziert. Die Weibel AG hat die alte Anlage im letzten Winter durch eine neue ersetzt. Kostenpunkt 12 Millionen Franken (wir berichteten).

Umweltfreundlicher

Wo früher eine mit Schweröl betriebene 45-jährige Anlage vor sich hin rostete, steht heute ein ganz in laubgrünes Wellblech eingehaustes Belagswerk der neusten Generation. «Mit Heizöl extra leicht betrieben», wie Schörlin nicht ohne Stolz erklärt. Denn die Umstellung des Werkes auf das umwelt- und nasenfreundliche Brennmaterial war eine der Hauptforderungen, welche die Anwohner in ihrem über 20-jährigem Kampf für die Sanierung durchsetzten.

«Ein historischer Moment»

Nun, einen Monat nachdem das Werk zum Normalbetrieb überging, ist für alle in Oberwangen ein wichtiger Moment: Die Weibel AG lädt zum Tag der offenen Tür. Viele im Dorf scheinen diese Gelegenheit wahrzunehmen, dem einst ungeliebten Nachbarn einen Besuch abzustatten. Einzeln oder in kleinen Gruppen ziehen sie die Stahlengasse hinauf zum Werkstor. Auch Marlies Schörlin macht sich auf den kaum fünfminütigen Weg. «Ich bin schon gespannt, was wir zu sehen kriegen», sagt sie und tritt durch das für einmal offene Werkstor. Für Marlies Schörlin ein historischer Moment: «Seit 25 Jahren ist dies das erste Mal, dass ich hierher eingeladen werde.»

«Danke für die Sanierung»

Etliche Dutzend Einwohnerinnen und Einwohner haben sich morgens um 10 Uhr versammelt, um einen Blick hinter die Kulissen des Werkes zu werfen. Auch Marlies Schörlin schliesst sich einer der Besichtigungsgruppen an. Die überdachten Silos für die Rohmaterialien werden gezeigt sowie der Beladetunnel. Dann gehts hinein und hinauf in den über 40 Meter hohen Mischturm der Anlage. Hier drängen sich Gruppen von Besuchern die engen, filigranen Metalltreppen und Leitern hinauf bis unters Dach und hinaus auf die winzige Dachterrasse. Manch einer sieht von hier sein Haus zum ersten Mal von oben.

Positives überwiegt

Marlies Schörlin wirft einen Blick über das neblige Wangental und Haus und Garten. Wieder unten angelangt trifft sie auf Samuel Probst, Belagswerksleiter der Weibel AG und Gemeinderätin Rita Haudenschild (Grüne). Die drei finden sich im Gespräch. Alte Misstöne schwingen dabei immer noch mit. «Lange wurden wir nicht ernst genommen», sagt Schörlin. Was Probst so nicht akzeptieren will. Es überwiegen aber positive Töne. «Ich bin froh, dass ihr das Werk nun erneuert habt», sagt Schörlin weiter, «und will danke sagen.» Auch Probst blickt zuversichtlich in die Zukunft: «Ich glaube, dass jetzt Ruhe einkehren wird in Oberwangen». Gemeinderätin Haudenschild sagt: «So ein Tag wie heute ist sehr wichtig für die Bevölkerung.» Die Menschen könnten nun sehen, was gemacht wurde und wie die Anlage funktioniert. «Das schafft Vertrauen und legt den Grundstein für ein positives Zusammenleben zwischen Bevölkerung, Behörden und Weibel AG.» Schörlin fügt an «Ich hoffe, das heute ein Neuanfang ist, auch in Sachen Kommunikation».

Berner Zeitung Erstellt: 26.10.2009, 00:35 Uhr

 

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