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Geschichte von Oberwangen im 20.
Jahrhundert |
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1901 Das Wangental wird zur selbständigen
Pfarrei. Der Pfarrer verfügt weder über eine Kirche noch ein Pfarrhaus. Die
Predigt findet jeweils im Schulhaus statt. |
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1902 Eröffnung des Friedhofes. |
1903 Nach einigen Besitzerwechseln geht die Bahn durch das Wangental an die
SBB. |
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1903 Am 19. April wird ein sog. Bezirksverein für das Wangental gegründet.
Anlässlich der Gründungsversammlung wird auch über die Einführung der
Elektrizität im Wangental diskutiert. Ein Vertrag mit dem Elektrizitätswerk
Hauterive wird angenommen. |
1904 Zur Diskussion liegt dem Bezirksverein ein Projekt über den Bau eines
Pfarrhauses (in Niederscherli) und zweier Kapellen (in Oberwangen und
Niederscherli) vor. |
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1911 Bau der Kirche in Oberwangen

vergl.
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1914 Eröffnung der ersten offiziellen Postablage in Oberwangen. Zum
Ablagehalter und Briefträger wird ernannt: Niklaus Michel, geb. 1888, von Köniz, Jahresbesoldung Fr. 1’420.- und Fr. 120.- für Sonntagsdienst. Das
Postlokal befindet sich im Haus Baumgartner. |
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1914 Die Eisenbahnlinie Bern-Thörishaus wird doppelspurig. |
1924 Die Einwohner von Oberwangen gelangen via Gemeinderat an die SBB. Sie
fordern die Errichtung einer Station in Oberwangen. |
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1924 Mit dem Hinweis auf die kurzen Anmarschwege nach Thörishaus und
Niederwangen wird das Gesuch zurückgewiesen. |
1927 Elektrifizierung der Eisenbahnlinie Bern-Romont. |
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1927 Mit Nachdruck verlangen die Oberwängeler ihre
Bahnstation. Man beteiligt sich mit «freiwilligen» Spenden an den Kosten.
Grundeigentümer entrichten 2o% der Brandversicherung, Erwerbstätige 2% ihres
Einkommens. Einnahmen
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Spenden/Beiträge auf Grund
Brandversicherung / Einkommen
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Fr. |
4’946.60 |
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Einwohnergemeinde Köniz
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Fr. |
6’000.- |
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Einwohnergemeinde Bern
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Fr. |
2’400.- |
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SBB
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Fr. |
2’500.- |
Total Einnahmen
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Fr. |
15’846.60 |
Der Bau der Station erhält grünes Licht. Die Baukosten
belaufen sich auf Fr. 10’190.75. |
1928 Einweihung der Bahnstation Oberwangen.

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1929 Mit dem «Sammel-Überschuss» wird am 2. März der Ortsverein gegründet. |
1935 Entdeckung der Ruine auf dem Cheerhübeli
vergl.
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1940 Bau des jetzigen Schulhauses. |
1948 Neben die Kirche werden noch ein Pfarrhaus und ein Kirchgemeindesaal
gebaut. |
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1949 «Oberwangen wie von Artilleriefeuer verwüstet» meldet eine Zeitung. In
der damaligen Zaugg-Grube ereignet sich ein Sprengunfall. Zahlreiche Häuser
werden stark beschädigt. Steine und Felsbrocken fliegen bis beinahe zur
SBB-Linie hinunter. |
1960 Generelles Projekt einer Linienführung der N 12 Bern-Vevey durch das
Wangental. |
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1965 Genehmigung der Wangentalvariante durch den Bundesrat. |
1970 «Erster Spatenstich» an der N12 auf Berner Boden. |
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1974 Inverkehrsetzung der Überführung Freiburgstrasse-Wangentalstrasse. |

1978 Eröffnung der Autobahn N 12. |
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1980 Sypcherfest zum Wiederaufbau des 400-500 Jahre alten
Spychers in Oberwangen. |
Ab Mitte 80er Jahre
beginnt eine rege Bautätigkeit in Oberwangen
(Wanderareal, Gschick, Fust, Inselrain). Damit verbunden ist eine fast
Verdoppelung der Einwohnerzahl. |
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1987 Einweihung der Mehrzweck-, Zivilschutz- und
Feuerwehranlage. 1. Wangenmärit anlässlich
MZH-Einweihung. Dieser Märit findet seither jährlich statt.
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