Titelseite / Home

Aktuell

Kirche

Schule

Spycher

Mühle

Ruine

Vereine

Vorstand Ortsverein

Wangenmärit

Geschichte bis 19. Jhdt.

Geschichte im 20. Jhdt.

"Wängeler"

Gästebuch

Kontakt

Links

                

 

     

 

   

 

Kirche

2011  -   100 Jahre Kirche Oberwangen

  • Aktualitäten vom Kirchenkreis Oberwangen

hier:

Kirche Oberwangen

Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto

"Ehre sei Gott in der Höhe"

Diese Inschrift prangt auch auf der grössten Glocke
im Kirchenturm von Oberwangen.

Kapelle

1271 Ulrich von Gravinried wird als in Oberwangen wohnend erwähnt. Er ist Magister (studierter Geistlicher, Studium wahrscheinlich in Bologna), und wahrscheinlich erster Geistlicher der Kapelle Oberwangen.

1275 Gründung durch die Herren von Egerdon. Grabfunde lassen darauf schliessen, dass die Kapelle das nur seltene Privileg einer Begräbnisstätte, durch den Bischof von Lausanne, erhielt. Das Kirchweihfest wurde am ersten Sonntag nach dem Gallusfest (16. Oktober) gefeiert.

 

Wappen Egerdon (Ägerten)

Wer waren die Herren von Egerdon?

Um 1200 besitzt die Familie von Egerdon, die Dienstmänner der Grafen von Neuenburg waren, grosse Teile der unteren Hälfte der Gemeinde Köniz, so den ganzen Gurten, die Güter zu Setibuch, das Dorf Egerdon (zwischen Herzwil und Liebewil), und das Wangental.

Um 1300 obwohl zu amtlichen Würden gekommen, gelangt die Familie immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten. Es werden nach und nach Güter verkauft oder verschenkt (zum Heil ihrer Seelen). Sie besassen auch ein Haus an der Herrengasse (früher Egerdon-Gasse).

1312 Egerdon verkauft den ganzen Gurten samt Burg dem Deutschen Orden für 600 Pfund.

1336 der letzte männliche Spross stirbt.

Um 1300 die Kapelle kommt an die Brüder zum Heiligen Geist. 1316 die Kapelle kommt an den Deutschen Orden.
1528 Reformation. Auf Befehl des bernischen Rates verschwindet die Kapelle vom Erdboden. Ihre Steine wurden wahrscheinlich als Baumaterial verwendet.
Kirche

Von allen Seiten des Wangentales ist die Kirche Oberwangen von weitem sichtbar. Sie ist das höchste Gebäude des Dorfes und fügt sich in ihrer Einfachheit vorzüglich in die Landschaft ein.

1911 die Kirche Oberwangen wird als zweite Kirche der Kirchgemeinde Köniz vom Berner Münsterbaumeister Karl Indermühle gebaut.

Anfangs März wurde mit dem Bau begonnen, bereits anfangs Dezember konnte die Kirche eingeweiht werden. Die Baukosten betrugen samt Bestuhlung und Umgebungsarbeiten Fr. 47’300.-. Dazu kamen noch Fr. 13’000.- für Orgel, Turmuhr und Glocken.

Glockenaufzug:

Eindrücklich und beherzigenswert sind die Glockeninschriften. Auf der ersten Glocke steht geschrieben: «Ehre sei Gott in der Höhe».

Am unteren Rand der Glocke wird festgehalten, dass der Pfarrkreis Oberwangen, Niederwangen, Herzwil, Liebewil und einen grossen Teil von Thörishaus umfasst, am 1. Dezember 1910 1588 Einwohner zählte.

Heute hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt.

Die mittlere Glocke trägt die Inschrift: «Denk o Mensch an deinen Tod, säume nicht, denn eines ist not».

Die Inschrift der kleinen Glocke gibt uns zu bedenken: «Bete und arbeite».

Die Glocken wurden von der Firma H. Rüetschi in Aarau gegossen und sind auf den Dreiklang f-gis-c abgestimmt.

Sie wurden per Bahn nach Thörishaus-Station geliefert und von den Schülern Oberwangen transportiert.

Als künstlerischer Schmuck sind die drei Wappenscheiben erwähnenswert, die von der Nachbarkirchgemeinden Neuenegg und Bümplitz (damals mit tz geschrieben) und von der Gesamtkirchgemeinde Bern gestiftet wurden.

Der Kunstmaler E. Linck von Bern hat sie entworfen, Kirsch und Fleckner von Freiburg haben sie ausgeführt.

1936 H. Zurflüh, damals Lehrer in Niederwangen, entwarf drei Glasfenster, die vom Landfrauenverein Wangental gestiftet wurden und heute das Chor der Kirche verschönern.

Ausgehend von der Einteilung des Heidelberger-Katechismus:

  • von des Menschen Elend

  • von des Menschen Erlösung

  • von des Menschen Dankbarkeit

stellen sie den verlorenen Sohn, den guten Hirten und den barmherzigen Samariter dar.

1948 das Kirchgemeindehaus und das Pfarrhaus werden gebaut. Beide Gebäude werden in harmonischer Weise mit der Kirche verbunden.

1972 Renovation des Innenraumes der Kirche durch den Architekten Olivier Moser, Spiegel bei Bern.

Die Empore wurde um 3 Meter nach aussen vergrössert, die Decke darüber erhöht, so dass die neue Orgel von der Firma Th. Kuhn, Männedorf, mühelos eingebaut werden konnte.

Die Orgel hat zwei Manuale, 21 klingende Register und 1472 Pfeifen. Die neue Orgel hat sich in Gottesdiensten und Abendmusiken bestens bewährt.

Der Taufstein wurde rechts vor dem Chor aufgestellt. Im Chor steht nun ein sehr gediegener Abendmahlstisch. Die Beleuchtung wurde mit zwei neuen Leuchtern wesentlich verbessert.

Der Innenraum ist durch die Renovation freundlicher und heller geworden und wird jeden Besucher erfreuen. Mit 380 Besuchern war die Kirche bei einer Konfirmationsfeier ganz besetzt.

1979 der Vorplatz der Kirche wird ansprechend umgestaltet. Die schmucke Kirche bildet bis heute aussen und innen eine Zierde unseres Dorfes.

  

  

Titelseite / Home

Aktuell

Vereine

Schule

Kirche

Mühle

Links

Spycher

Ruine

Wangenmärit

Geschichte bis 19. Jhdt.

Geschichte im 20. Jhdt.

Kontakt

Gästebuch

"Wängeler"

Vereine und Organisationen im Wangental
Veranstaltungskalender

     
   Website  by  Grizzly  

29.01.2012 OVO-CUG