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Ruine
| Harte
Arbeit von ein paar Freiwilligen:
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Später Fund der Ruine des Wohnturmes der
Ritter von Wangen aus dem Jahre 1270 – 1280 nach Chr.
Im Spätherbst 1935
grub der arbeitslose Maurer R. Dauwalder auf dem Cheerhübeli in Oberwangen
nach Steinen und stiess dabei auf ein mächtiges Mauerwerk. Er meldete dies
sofort Lehrer W. Santschi, welcher das Historische Museum Bern
benachrichtigte.
Im November 1935 konnte mit den Ausgrabungen begonnen
werden, die mit einigen Unterbrechungen bis zum Februar 1936 dauerten.
Man fand dabei die Überreste eines Gebäudes von 13,885 m
Länge und 15 m Breite; die Mauerdicke beträgt 2,2 m. Von einer Eingangstüre
fand man keine Spur. Daraus lässt sich schliessen, dass es sich beim Fund um
einen Wohnturm gehandelt haben muss. Vermutlich befand sich der Eingang in
einem oberen Stockwerk und war nur mittels einer Leiter erreichbar. Der
Wohnturm dieser Zeit hat vorwiegend Festungscharakter. Neben den Mauerresten
fand man auch Sämereien, Tierknochen, Skelette, Waffen, Geräte, Schmuck und
Münzen.
Dieser Wohnturm ist mit ziemlicher Sicherheit als der Sitz
des Geschlechtes der Ritter von Wangen anzusprechen. Dieses Geschlecht von
Wangen erscheint urkundlich zum ersten Mal 1142.
Leider kennt man weder Wappen noch Siegel dieser Ritter; sie sind uns nur
aus den urkundlichen Nennungen bekannt. Vom Geschlecht der Wangenritter
zeugt aber auch heute noch die Burgruine in Oberwangen. |
So
oder ähnlich könnte der Wohnturm einst ausgesehen haben:

Heute:
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1142 CONO A WANGES DEDIT Altaripa quidquid
habebat in Arissoles et ibi ab Alemanno a fonte tenebat. Mitteilungen aus
der Familienbibliothek von Mülinen. Die Ritter von Wangen stehen in enger
Beziehung mit dem Kloster von Hauterive, dem sie Güter schenken. |
1228 CONO DE WANGES, HENRICUS FRATER EIUS
treten als Zeugen auf in einer Verurkundung über das Kloster Hauterive. |
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1233/34 Torincus de Rupe, CONO WANGES,
milites erscheinen als Zeugen einer Vergabung zugunsten von Hauterive. |
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1273 WILHELMUS DE WANGEN vertauscht seine Güter
in Wabern gegen die St. Petersgüter der Deutschherren in Wangen. Unter den
Zeugen erscheint PETER VON WANGEN. |
1274 WILHELMUS DE WANGEN et BERCTOLDUS de
Nidren-Wangen sind Zeugen einer Abtretung der Rechte Heinrichs von Egerdon (Aegerten)
an die Capella de Wangen und die Wiesen und Wälder bis zum Forst und Herzwil. |
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1277 WILHELMUS DE WANGEN ist Zeuge einer
Übereinkunft des Priorates von Rüeggisberg mit Girardus de Rüeggisberg. |
1278 Borcardus de Bennewile, domicellus
überlässt Uldriibus de Marlie und HENRICUS DE WANGEN das Gebiet von Villaret
als direktes Lehen. |
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1280 HEINRICUS MILES DE WANGEN erscheint
als Zeuge einer Schenkung durch Ulrich de Bremgarten an die Johanniter von
Buchsee. |
1304 HENRICUS A BRULLES Dnus a friburgo
filius quondam Di Heinrico a Wanges Nietschi mit Einwilligung Beschina
seiner Frau und Niklaus, Margret und Nicola, seiner Kinder verwt. Petern und
Marti verpfändet Güter zu Villaret Hans Jacob genannt von Duens, Rudolf,
genannt von Duens der Ältere und Rudolf, genannt von Duens der Jünger,
obiger Beschina Bruder. |
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Aus den urkundlichen Belegen geht
hervor, dass um 1270 bis 1280 das Geschlecht der Ritter von Wangen in den
beiden Trägern Wilhelm und Heinrich blühte. Heinrichs gleichnamiger Sohn war
verheiratet mit Beschina von Duens (Düdingen) und nennt sich 1304 nicht mehr
Ritter von Wangen, sondern Henricus a Brulles, Ritter und Burger von
Freiburg. Er hat seinen Sitz in Wangen nicht nur verlassen, sondern auch
einen Namenswechsel vorgenommen. |
1298 wurde der ehem. Sitz der Herren von
Oberwangen. durch Bern zerstört; geblieben sind einige Mauerreste. |
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Heute ist die
Ruine ein beliebter Aussichtspunkt und Grillplatz |
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In
der dicken Mauer ....
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findet man einen Zugang ....
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zum
Bänklein und zur Feuerstelle ....
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