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Der Dorfspycher
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Spychergeschichte
1975
1976 / 77
- Errichtung der Fabrikationsgebäulichkeiten der Firma
Feller + Zingg.
- Dezember, Orientierungssitzung des Ortsvereins.
Vom Hochbauamt Köniz liegen 3 Varianten des künftigen Standortes vor. Man
entschliesst sich für Variante 3: Der Brunnen soll nach vorn, neben die
Linde versetzt und der Spycher in unmittelbarer Nähe aufgestellt werden.
Herr Feller offeriert ein Baurecht auf 99 Jahre.
Um die entstehenden Kosten zu decken, will man entsprechende Gesuche an
die Stelle für Bauern- und Dorfkultur sowie weitere Institutionen richten.
1977
- März, die Hauptversammlung des Ortsvereins bewilligt
den Wiederaufbau des Spychers, sofern die Finanzierung sichergestellt ist.
- August, Herr Dr. Moser von der Bauern- und Dorfkultur
stellt dem Ortsverein einen SEVA-Zahlenlotto-Beitrag von Fr. 18’000.— in
Aussicht.
- September, Baubegehren für das «Wiederaufrichten des
Salvisberg-Spychers auf Parzelle Nr. 7724, Wangenhubelstrasse 250,
Oberwangen».
- Oktober, Erteilung der Baubewilligung durch die
Gemeinde Köniz.
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1976
-
April, der damalige
Vizepräsident des Ortsvereins, Heinrich Glauser, macht den Vorstand auf
den schützenswerten Spycher in der Abbruchliegenschaft Salvisberg
aufmerksam. Man beschliesst, den Spycher vor der Zerstörung zur retten.
-
Mai, Besichtigung des
Spychers durch Herrn v. Känel von der Kant. Stelle für Bauern- und
Dorfkultur. Er schätzt das Objekt auf 400 bis 500 Jahre und bezeichnet es
als erhaltenswert.
-
Juni, Albert Steiner,
Präsident des Ortsvereins, bittet den Gemeindepräsidenten Urs Haudenschild
schriftlich um Unterstützung beim Erhalt des Spychers.
-
Juni, im Berner
Tagblatt erscheint ein Aufruf, in welchem die interessierten Kreise
gebeten werden, alles zu unternehmen, dass nicht altes, wertvolles
Kulturgut vernichtet werde.
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Juli, Herr Feller
(Firma Feller + Zingg) reagiert spontan auf diesen «Hilferuf». Er bietet
dem Ortsverein an, das nötige Land unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.
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Juli, die Firma Marti
AG welche den Abbruch der Liegenschaft Salvisberg durchführt, erteilt nach
Rücksprache mit Herrn Feller dem Ortsverein die Bewilligung, den Spycher
in eigener Regie abzubrechen und für den Wiederaufbau zu deponieren. Sie
überlässt das Objekt kostenlos, mit der Auflage des Wiederaufbaues in
Oberwangen.
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Juli, der Spycher
wird von Herrn Howald vom Hochbauamt Köniz vermessen und im Plan
festgehalten.
-
Juli, zahlreiche
freiwillige Helfer zerlegen unter Leitung von Kurt Hofstetter den Spycher
und lagern das Material auf dem Grundstück von Rudolf Schären.
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1978
1980
-
Frühling, Einbau der
Böden und Seitenverschalungen.
-
August, der Spycher
steht fertig da.
-
5., 6. und 7.
September; Spycherfest zur Restfinanzierung.
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Der Spycher wurde in der Zwischenzeit in das Verzeichnis der schützenswerten
Objekte der Gemeinde Köniz aufgenommen.

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Den Dorfspycher mieten ...
Der Dorfspycher steht der Öffentlichkeit für
Feste und Anlässe aller Art zur Verfügung.
Das Platzangebot besteht für ca. 16 Personen
Für den Unterhalt und die Vermietung des
Dorfspychers ist der Spycherrat zuständig. Er hat das nebenstehende
Reglement erlassen.
Hinweise, Reservation und Schlüsselabgabe:
- Regina Wünsch, Kirchenrain 33,
Tel. 031 981 04 95
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Reglement
Gebühren:
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Vorstandssitzungen von ortsansässigen
Vereinen und Schulen Fr. 10.--
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Kinderpartys nachmittags Fr. 15.--
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Üebrige Benützer Fr. 30.--
-
Reservation Fr. 10.-- (wird am Mietpreis
angerechnet)
Benützungsdauer:
Nachtruhe:
Sorgfaltspflicht:
Reinigung:
Toiletten:
Oberwangen, 17. September 2003
Der Spycherrat |
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